Vita Nico Hülkenberg

Der DEKRA Schriftzug ziert in dieser Saison wieder Nico Hülkenbergs offizielle Formel-1-Driver-Cap. Damit geht der 29-Jährige einen ähnlichen Weg eines gewissen Michael Schumacher, der die Mütze mit dem Logo von DEKRA zwischen 1992 und 2000 zu einem der begehrtesten Fanartikel der Formel 1 machte.

Als Schumacher schon in verschiedenen Formelautos Rennen fuhr, kam Hülkenberg am 19. August 1987 in Emmerich zur Welt. Im Alter von 13 Jahren wurde Hülkenberg Deutscher Kartmeister bei den Junioren, ein Jahr später sicherte er sich den DKM-Titel. Auch in der Formel BMW schlug er voll ein, als er 2005 auf Anhieb die Meisterschaft gewann. Ein Jahr später feierte "Hülk" bereits in seinem vierten Rennen im Formel-3-Cup seinen ersten Laufsieg, was ihm eine Nominierung für das deutsche A1GP-Team einbrachte, das er unter großem öffentlichen Aufsehen zum Meistertitel führte.

Mit dem Aufstieg in die Formel-3-Euroserie folgte 2007 der nächste Karriereschritt, den er mit Bravour meisterte: Hülkenberg sicherte sich den dritten Gesamtrang und erhielt am Jahresende die Chance, für das Williams F1 Team zu testen. Beim britischen Traditionsrennstall überzeugte er so sehr, dass ihm der legendäre Teamchef Frank Williams prompt einen Testfahrer-Vertrag anbot.

2008 gewann Hülkenberg überlegen die Meisterschaft in der Formel-3-Euroserie. Der anschließende Aufstieg in die GP2, der ultimativen Talentschmiede der Formel 1, war der nächste logische Schritt - und auch dort sicherte er sich auf Anhieb den Meistertitel. Parallel gab Hülkenberg als Williams-Testfahrer eine derart gute Figur ab, dass ihn das Team für die Saison 2010 ins Renncockpit beförderte.

Wie schon bei seinen Engagements in den verschiedenen Nachwuchsklassen machte Hülkenberg auch in der Königsklasse des Motorsports schnell durch gute Leistungen auf sich aufmerksam. Der Höhepunkt seiner Debütsaison war dabei die sensationelle Poleposition beim Großen Preis von Brasilien in São Paulo, als er die gesamte Konkurrenz unter schwierigsten Witterungsbedingungen düpierte, um bereits bei seinem 18. Grand-Prix-Start zum ersten Mal den besten Startplatz zu erobern. Damit unterbot er sogar seinen berühmten Vorgänger Schumacher, der für das gleiche Kunststück ganze 42 Anläufe benötigte.

2011 folgte der Wechsel ins Force India F1 Team. Nach einem weiteren Jahr als Testfahrer, in dem Hülkenberg die Entwicklung des Force India VJM04 maßgeblich vorantrieb, kehrte er Anfang 2012 als Stammpilot des Sahara Force India F1 Teams in die Formel 1 zurück. Konstant gute Leistungen und Platz elf in der Fahrerwertung machten ihn auch für andere Teams interessant. Den Zuschlag erhielt das Sauber F1 Team, für das Hülkenberg 2013 an den Start ging. Dort verbesserte er sich nochmals um einen Platz in der Gesamtwertung auf Rang zehn.

Anfang Dezember 2013 hat Hülkenberg eine neue Herausforderung angenommen und beim britisch-indischen Team Force India unterschrieben. Somit kam es 2014 zum Wiedersehen: sein Aufwärtstrend setzte sich mit seinem neuen alten Team Sahara Force India F1 Team fort. Nico beendete die vergangene Saison als Neunter in der Fahrerwertung und machte das Jahr 2014 zum erfolgreichsten seiner Formel-1-Karriere.


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