Vita Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg stößt zum Renault Sport F1 Team und blickt bei seinem Wahnsinns-F1-Debüt 2010 mit Meisterschaftstiteln in der Formel BMW und in der A1GB- und GP2-Serie bereits auf eine beeindruckende Rennkarriere zurück. Schon in seiner F1-Saison als Rookie schaffte Nico es in die Pole-Position und holte 2015 mit Porsche bei seinem Debüt in Le Mans den Sieg.

2017
Im Oktober 2016 wurde Nico als Fahrer des Renault Sport F1 Teams für 2017 bekanntgegeben. Sein Renndebüt wird er auf der Saisoneröffnung beim Großen Preis von Australien in Melbourne geben.

2014-2016
Nico kehrte für einen Dreijahresvertrag zurück zu Force India. Nach den ersten drei Rennen der Saison 2014 war er Dritter in der Fahrerwertung hinter den Mercedes-Zugpferden Hamilton und Rosberg. In dieser Saison wurde er viermal Fünfter und beendete das Jahr als Neunter in der Gesamtwertung. 2015 wurde Nico Zehnter in der Fahrerwertung. Außerhalb der Formel 1 gab Nico mit Porsche sein Debüt bei der Endurance-Weltmeisterschaft. Zusammen mit Nick Tandy und Earl Bamber fuhr Nico beim Spa Six Hours auf einen sechsten Rang, dann machte sich das Trio auf zu einem Sieg bei Nicos Debüt beim legendären Rennen von Le Mans. In Nicos letzter Saison bei Force India wurde er Neunter in der F1-Fahrerwertung und verhalf Force India zu einem vierten Rang bei der Konstrukteursweltmeisterschaft.

2013
2013 wechselte Nico zu Sauber, wo er beim Großen Preis von Italien im Sauber-Ferrari C32 vom Starting-Grid als Dritter ins Rennen ging und das Rennen als Fünfter beendete. Sein bestes Saisonergebnis war ein vierter Platz beim Großen Preis von Korea, das Jahr schloss er als Zehnter ab.

2011-2012
Als sich Williams für Pastor Maldonado in seiner Mannschaft entschied, wechselte Nico 2011 als Ersatzfahrer zu Force India und fuhr dort die freitäglichen Trainings-Sessions. Im Folgejahr wurde er ins Stammcockpit befördert und qualifizierte sich für die Saisoneröffnung beim Großen Preis von Australien sechs Plätze vor seinem Teamkollegen Paul di Resta. Im Großen Preis von Belgien im gleichen Jahr erzielte er als Vierter die beste Platzierung seiner Karriere. Beim Saisonabschluss beim Großen Preis von Brasilien war Nico auf Erfolgskurs, verlor jedoch durch eine Safety-Car-Phase 45 Sekunden Vorsprung und beendete das Rennen schließlich als Fünfter. Er schloss die Saison 2012 als Elfter ab.

2010
2010 feierte Nico mit Williams sein Debüt in der Formel 1, wo er neben dem extrem erfahrenen Teamkollegen Rubens Barrichello fuhr. Bereits bei seinem dritten Grand Prix in Malaysia überholte er Rubens und holte noch im gleichen Rennen seinen ersten Formel-1-Punkt. Nachdem Nico beim Großen Preis von Ungarn als Sechster seine beste Saisonplatzierung erzielt hatte, sicherte er sich auf der schwierigen, feuchten Strecke von Interlagos die Pole-Position. Zwei seiner Qualifying-Runden fuhr er auf schnellen Slick-Reifen, die ihm die Pole-Position einbrachten. In seiner schnellsten Qualifying-Runde war er über eine Sekunde schneller als der zweitschnellste, Sebastian Vettel. Nico beendete das Jahr auf dem 14. Gesamtrang.

Karriere vor der Formel 1
Nach einer erfolgreichen Karriere im Kartsport begann Nico seine Rennkarriere bei der deutschen Formel BMW, wo er die Saison 2005 dominierte und seinem Landsmann Sebastian Vettel als Meister folgte. 2006 startete er im deutschen Formel-3-Cup und fuhr einen Sieg ein. Es war jedoch die zweite Saison in der A1GP-Serie, die erst spät 2006 begann – und in der er in einem identischen Lola-Rennwagen mit über 500 PS aus einem V8-Motor von Zytek antrat – in der die Öffentlichkeit erstmals wirklich Notiz von dem Shootingstar nahm. Als Fahrer des A1GP-Teams Deutschland holte Nico in den 22 Rennen der Saison neun Siege, sechs davon hintereinander. Seine überzeugende Leistung sicherte Deutschland den Titel und zementierte Nicos Position als erfolgreichster Fahrer in der Geschichte der A1GP-Serie.

Ab 2007 folgten zwei Saisons in der Formel-3-Euroserie. In der ersten Saison wurde er mit vier Siegen insgesamt Dritter, in der zweiten Saison holte er sich nach sieben Siegen den Titel. 2009 gewann Nico in seiner ersten Saison auf Anhieb die GP2-Serie. Das gelang bisher mit Lewis Hamilton und Nico Rosberg erst zwei weiteren Fahrern. Nach fünf Siegen und fünf weiteren Plätzen auf dem Podest war ihm die Krone nicht mehr zu nehmen.


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