Yas Marina Circui
Yas Island/Abu Dhabi

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Name Yas Marina Circui
Länge 5554 Meter
Runden 55
Distanz 305.355 km
Ortszeit CET +3 hours
Startzeit 14:00 hrs CET

2009 fand zum ersten Mal ein Grand Prix auf dem Yas-Marina-Circuit von Abu Dhabi statt. Mastermind hinter dem Projekt war der Philippe Gurdjian, der zuvor in Le Castellet tätig war. Der Franzose hatte sein Team mit dem ehemaligen Toyota-Teammanager Richard Cregan verstärkt und hat bei seiner Ankunft in Abu Dhabi alle bis dahin vorliegenden Pläne über den Haufen geworfen, gemeinsam mit Streckenarchitekt Hermann Tilke.

Der Kurs ist auf einer Halbinsel im Arabischen Golf gelegen und von einem Wasserpark, einer riesigen Shopping-Mall sowie der Ferrari-World mit ihrer Weltrekord-Achterbahn umgeben. "The Best of both Worlds" sagen die Araber zu ihrem Nachtrennen. "Nicht Fisch, nicht Fleisch", wurde vor der Premiere im Jahr 2009 in Europa geunkt. Aber Abu Dhabi ist mit dem Start in der Dämmerung und der Zielankunft in stockfinsterer Nacht ein Goldgriff gelungen, denn die TV-Bilder sind jedes Jahr atemberaubend. Gefeiert wird genau wie in Bahrain mit Rosenwasser statt mit Champagner, was sich von diversen Luxushotels in unmittelbarer Umgebung allerdings nicht behaupten lässt.

Ein Novum: Um die Boxenausfahrt auf der richtigen Seite mit der Strecke zusammenzuführen, musste ein unterirdischer Tunnel geschaffen werden. Der ist brutal eng und es herrscht akute Staugefahr, sollte sich dort einmal jemand verschätzen und in der Mauer landen! Zumindest in den ersten Jahren ist aber alles gut gegangen.

Eine langsamere Passage der Strecke führt mitten durch ein Hotel hindurch. Das exklusive Yas-Viceroy-Hotel verfügt über zwei Teile, die durch eine ins Gebäude integrierte "Brücke" miteinander verbunden sind. So kann man im Hotel stehen und die Formel-1-Autos unter sich durchdonnern sehen! Fahrerisch allerdings keine besondere Herausforderung.

Sieger beim ersten Grand Prix: Sebastian Vettel. 2010 sorgte der Deutsche mit dem Gewinn des WM-Titels an gleicher Stelle für ein Stück Motorsportgeschichte und wiederholte das Kunststück 2012. Zwei Jahre später wurden beim Saisonfinale in Abu Dhabi zum ersten und einzigen Mal doppelte Punkte vergeben, um den WM-Kampf bis zum Schluss spannend zu halten. Der Sieger bekam also 50 statt der gewohnten 25 Zähler.

Fahrtrichtung

gegen den Uhrzeigersinn
Distanz bis zur ersten Kurve

300 Meter
Anzahl Linkskurven

12
Anzahl Rechtskurven

9
Kurven über 250 km/h

5 (T2, T4, T10, T15, T16)
Kurven unter 100 km/h

6 (T5, T6, T7, T8, T9, T11)
Reifentypen

TBC
Reifenverschleiß

niedrig
Bremsenverschleiß

mittel
Bremszonen

11 (4 davon hart)
Höchstgeschwindigkeit (ohne DRS)

315 km/h
Mindestgeschwindigkeit

65 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit

194 km/h
Volllastanteil

69 Prozent
Längster Volllastanteil

14,1 Sekunden
Gangwechsel pro Runde

68
Länge des Boxengassen-Speedlimits

360 Meter
Boxengassen-Fahrzeit bei 60 km/h

21,6 Sekunden
Boxengassen-Fahrzeit bei 100 km/h

13,0 Sekunden
Siegerstrategie letztes Rennen

2 Stopps
Meistgewählte Strategie letztes Rennen

2 Stopps
Boxenstopps letztes Rennen

41
Historische Safety-Car-Wahrscheinlichkeit

40 Prozent
Rennen mit Safety-Car (seit 2003)

2 (insgesamt 3 Mal auf der Strecke)
Streckendebüt

2009
Anzahl Grands Prix

7
Erster Sieger

Sebastian Vettel, Red Bull, 2009
Erste Pole

Lewis Hamilton, McLaren, 2009
Anzahl der Siege von Pole-Position

2 Mal

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